Sie verbringen ihre Zeit auf sozialen Medien wie Facebook und Instagram. Wer weiterhin auf veraltete Methoden setzt, verschwendet nicht nur Ressourcen, sondern verliert auch wertvolle Zeit.
Der Grund, warum 80% der Praxisinhaber/innen keine neuen Fachkräfte gewinnen und dadurch nicht wachsen können, ist nicht, weil sie zu wenig Benefits anbieten oder zu wenig Gehalt bezahlen. Sondern es liegt in der fehlenden Anpassung an den veränderten Gewohnheiten der Zielgruppe.
Viele Unternehmen sehen sich im Recruiting-Prozess mit einer Vielzahl an Herausforderungen konfrontiert, die eine effiziente und zielgerichtete Personalgewinnung erschweren. Ein zentrales Problem besteht darin, dass vielen Firmen der Zugang zu den richtigen Kanälen fehlt, um potenzielle Bewerber effektiv zu erreichen. Ohne passende Plattformen oder Netzwerke verpuffen selbst gut gemeinte Recruiting-Maßnahmen, da sie nicht die gewünschte Zielgruppe ansprechen.
Darüber hinaus mangelt es häufig an durchdachten, zielgerichteten Strategien, um qualifizierte Kandidaten gezielt und überzeugend anzusprechen. Statt klar definierten Maßnahmen zur Talentgewinnung wird oft auf allgemeine, wenig differenzierte Methoden gesetzt, die nicht die gewünschte Wirkung erzielen.
Ein weiteres zentrales Defizit liegt in der Struktur des Auswahlprozesses: In vielen Fällen fehlt ein klares, systematisches Vorgehen zur effizienten Filterung eingehender Bewerbungen. Die Folge ist, dass unqualifizierte Bewerber nicht frühzeitig erkannt und aussortiert werden können. Dadurch verlängert sich der Auswahlprozess erheblich und wird insgesamt deutlich ineffizienter.
Verschärft wird diese Problematik durch den oftmals fehlenden Grad an Digitalisierung innerhalb des Recruiting-Prozesses. Ohne automatisierte Vorselektionstools und moderne Bewerbermanagementsysteme bleibt ein Großteil der Arbeit manuell und zeitintensiv. Besonders in unterbesetzten Personalabteilungen führt das zu zusätzlicher Belastung. Die ohnehin knappen personellen Ressourcen werden stark beansprucht, was nicht nur den Zeitaufwand erhöht, sondern auch zu einer Abnahme der Qualität im gesamten Prozess führt.
Darunter leidet nicht zuletzt die Bewerberkommunikation: Ineffiziente interne Strukturen und der Einsatz veralteter Tools machen es schwierig, zeitnah und professionell mit Kandidaten zu kommunizieren. Dies kann potenzielle Talente abschrecken und dem Unternehmen langfristig schaden – sowohl im Hinblick auf die Besetzung offener Stellen als auch auf das Arbeitgeberimage.
Ohne eine durchdachte Strategie und ein optimiertes Bewerbermanagement-System bleibt der Recruiting-Prozess ineffizient und frustrierend.